Dienstag, 3. Februar 2009

North Shores

Aloha!

Mein drittes Wochenende in Hawaii kann sich durchaus sehen lassen. Zumindest der Samstag.
Um kurz nach 8am stiegen Michael und ich in mein Auto um zum Ala Moana Center zu düsen. Wirklich, düsen. Ich war fast 20min zu früh dort um Daniel aufzugabeln. Natürlich - wie das so ist - sassen wir alle an der gleichen Bushaltestelle (bzw. Transfer Point = mehrere Bushaltestellen auf einem Fleck) aber wir haben uns nicht gesehen. *grins*
Vom Ala Moana Center ging es auf den H1 und dann immer Richtung Norden. Nach einem kurzen Stopp bei der Dole Plantation (Ananas, hm) und bei einer Tankstelle (Ölstand...) kamen wir recht bald in der Waimea Bay an. Wow. Die anderen - Tamara, Carola, Rahel, Debbie und Leila - waren bereits dort und warteten ungeduldig auf uns.

Leila, Debbie, Rahel, Carola, Daniel, Michael, etc.

Big waves!

More big waves.

Die Wellen war genial. Die grösste Schwierigkeit war, ins Wasser hineinzukommen, ohne von den Wellen zurück an Land geworfen zu werden. Oder sein Bikini zu verlieren *hust*. Sobald man das allerdings geschafft hat, ist der Rest wirklich fun. Durch die Wellen zu tauchen oder sich einfach herumwirbeln zu lassen. Es ist ein unheimliches Gefühl, die "riesigen" Wellen auf sich zurasen zu sehen. Irgendjemand (meistens Daniel) rief vor jeder Welle "Dive!" und wir sind durch die Wellen durchgetaucht. Die beste Taktik um der mehr oder weniger gefährlichen Brandung zu entgehen.

*hust* Saw that sign too late...

Als wir aus den Wellen kamen, legten wir uns ein wenig in die Sonne. Wellendiving ist anstrengender (und salziger) als man sich das vorstellt *g*. Wie auch immer, wir wollten schliesslich auf die Felsen klettern um ein paar Fotos zu machen.

Hauptsächlich wollten wir auf diesen Rock. Aber dazu später.

Secret Beach.

Erst einmal schossen wir ein paar Fotos am Strand. Ein absolutes Muss, wenn man schon mal in Hawaii ist. Man kann nie genug Fotos haben.

Debbie, me and Leila.

Wir sind dann tatsächlich raufgekraxelt.

Es war einfacher, als es aussah. Wir guckten von einigen Jungs ab, die sich vor uns durch die Felsen angelten. Daniel, ganz gentlemanlike, half uns Damen auf das erste Stück Fels. Als wir dort oben standen, fragte ich mich bereits, wie zum Geier wir da wieder runter kommen sollten. Rauf ist ja immer eine Sache, Hinunter die andere. Hm. Naja. Das würden wir schon noch sehen, kann ja nicht so schwer sein.

Und wenn man schon mal oben ist, muss man auch ganz hinauf.

Dort oben stellten wir fest, dass es nur noch einen möglichen Weg hinuter gab. Springen. Uah! Ich und meine Höhenangst fühlten sich gar nicht wohl dort oben. Aber erst einmal, mussten ein paar Wir-sind-Helden-Fotos gemacht werden. Leila hat sich freiwillig gemeldet um ein paar Fotos zu machen. Sie war klug genug, festen Boden unter den Füssen zu behalten. Weise Entscheidung *g*


Wir sind dann dort oben gestanden, haben den locals beim Ins-Wasser-Springen zugeguckt und sind irgendwann zum Entschluss gekommen: Let's jump!


Daniel jumps.

Von Debbie und mir gibt es leider kein Foto, weil wir (bzw. ich) zu oft gesagt haben: Nein, ich will nicht! Und Leila dann denn entscheidenden Augenblick verpasst hat. Kein Wunder, wer zu lange zweifelt... *g* :-)

Alle noch heil.

Auf dem Weg zu dem Secret Beach, begegneten wir einigen Brasilianern (*hust*) die ganz nett waren. Und aufdringlich. Himmel Herrgott. Sie waren aber zum Teil ganz süss und sie hatten eine Unterwasserkamera. Thiii!

Brasilianer (who spoke spanish), Debbie, Me, Daniel, another Brasilian

Die Brasilianer (nachdem wir sie abblitzen liessen *g*) waren so lieb um ein Foto von uns zu machen. Bzw. mehr als eines, weil ein kleines Mädchen ist uns ins Bild gelaufen und hat ein wunderschönes Foto versaut. Hmpf. Naja, ich habe eine ganze Menge mehr Fotos auf Lager.

Waaaater!

Das nächste Foto wäre lustig. Da liegen wir alle im Wasser, weil es doch eine ziemliche Wucht ist. Und es kommt völlig überraschend, weil wir ja alle in die Kamera grinsen müssen und auf die nächste Welle warten. Nach dem Foto war ich über und über voll mit Sand, weil das Wasser bestand zu 50% aus Sand. Ich war deshalb mehr als froh, als wir uns dann aufmachten, um die Waimea Falls zu sehen.
Nachdem wir ganze 6$ (mit local-Rabatt) gezahlt hatten, waren wir (oder zumindest ich) ziemilch enttäuscht, über diesen Mini-Wasserfall:


Und das Wasser war echt kalt. Wirklich kalt. Aber immerhin, es war nicht salzig. Und - der grosse Vorteil - ich konnte endlich all den Sand aus meinen Haaren waschen. Herrlich. *g*
Nachdem eine Hälfte von uns im Wasser war, die anderen Fotos machen und wir Rollen tauschten und dann schlussendlich alle in der Sonne lagen, erblickte Debbie (glaube ich) das Surfboard des Lifeguards. Wir borrowed das und paddelten damit auf den Minisee.

*cheese*

Es war echt schwer, dass alle auf dem Brett sassen, ohne umzukippen *g*. Weil das Brett, irgendwie war das nicht so standfest wie wir uns das erhofft hatten. Von Aufstehen konnte keine Rede sein. Debbie und ich probierten das einige Male, gaben uns aber geschlagen, nachdem wir einige schmerzhafte Bauchlandungen hinlegten. *grins*
Als wir dann trocken waren (mehr oder weniger), liefen wir den ganzen Weg raus aus dem Waimea Valley und trennten uns. Michael entschied sich mit Rahel, Carola und Tamara den Bus nach Kailua zu nehmen, um dort noch ein wenig Strand zu geniessen. Wir vier blieben noch ein wenig in der Waimea Bay um zu trocknen.
Gegen 4pm setzten wir uns in die Sauna von Auto und düsten ab.
Nicht weit entfernt von Waimea Bay legten wir einen Stopp ein. Sunset Beach. Very local.

Debbie, Leila, Me and our best friend: Sunblocker!

Am Sunset Beach waren echt coole Wellen mit Surfern. Im Doppelpack. Zwei für eins. Und! wir sahen Wale. Leider habe ich keinen einzigen davon auf Fotoapparat festgehalten, aber wir wissen ja alle, wie Wale aussehen *g*. Gross, Grau und nass. Wow. Er ist richtig gesprungen, dort aussen. Während er das getan hat, ging ein Raunen durch die Gäste am Strand. Ein leises "Wow! Look at that!"
Thii! :-)

Waves at Sunset Beach (with Surfers)

Nach dem Sunset Beach fuhren wir weiter und legten schon bald einen nächsten Stopp ein, in Leia (oder so), um bei Subway ein Sandwich zu essen. Ich habe noch nie so ein gutes Sandwich gegessen. Als wir wieder ins Auto stiegen, gurrte ein Huhn an uns vorbei. Das ist das Seltsame am Norden, überall rennen Hühner herum *g*. Es wäre interessant zu wissen, wieviele davon in eine Subway-Sandwich landen. Hm.

Der nächste Stopp war vor einer atemberaubenden Naturkulisse. Das ist Hawaii, wie man es in den Reiseführern sieht:
Me and Leila, somewhere in Oahu.

We have to practice that... *g*

However, wir fuhren weiter - weil die Sonne schon am untergehen war. Man merkte an der häufigeren Anwesenheit von traffic lights, dass wir langsam wieder in mehr bewohnte Gegenden kamen. Wir legten noch einen letzten Stopp ein, bevor wir Richtung Hawaii Kai fuhren.

*smile* Me and my car

Paradies. Ich weiss nicht wo das ist oder was das ist, wir sind einfach nach rechts abgebogen. Wow.

Wow. I want to life there and have every day this amazing view. I would be totally happy. (Except the moskitos)

*bigfatheart*


"You have so beautiful eyes, I want to make a picture of it!"

*grins*

Ich mag das Foto. Als wir das heute in der Schule angeguckt haben, wären wir beinahe vor Lachen vom Stuhl gekugelt. Mein Blick *grins* Es ist sooooo doof. Ich glaube, wir hatten alle ein bisschen zuviel Moskitogift in uns *gg*.

Und das ist das Ergebnis.
(You can see the Cam.)

Auf dem letzten Stück von irgendwo nach Hawaii Kai (Pass Sandy Beach & Hanauma Bay) schlumerte Daniel vor sich hin, da er eindeutig an Schlafmangel litt. In Hawaii Kai sprang ich eben aus dem Auto um bei Linda mein Zeug zu holen. Debbie und ich hatten noch etwas vor. Linda war gerade mit ihrem Rad unterwegs und schien sehr erfreut, meine Mitfahrer kennen zu lernen. Ihre Worte: "You're so lovely! You have to come out for a BBQ once!" *grins* I like her.
Von Hawaii Kai ging es erst mal nach Aina Haina, um Leila abzuladen. Der nächste war Daniel, den wir bei seinem Appartement abluden. Nachdem Debbie und ich erfolgreich in der Kaimuki Residenz eingetrudelt sind (und ca. 15min gebraucht haben, um mein Auto in einen Seitwärtsparkplatz zu bringen *g*) sprangen wir beide eben unter die Dusche.
Wir hatten nämlich vor, die brasilianischen Boys im Kapiolani Park bei einem BBQ zu treffen. Dummerweise war der Kapiolani Park - oder das, was wir für den Kapiolani Park hielten - menschenleer. Wir entschieden uns daher, uns mit einem Eis an die Kalakaua Ave. zu setzen und den Waikiki Beach im Mondschein zu beobachten. Ein Mann von Minnesota gesellte sich zu uns *g* und wir unterhielten uns lange mit ihm.
Irgendwann gegen 11:30pm waren wir zu müde, um noch irgendwas zu machen und ich brachte Debbie zurück in ihre Residenz, die so oder so auf meinem Weg lag.

*hust*

*hust*

Wenn ich den Weg finden würde. Wir sind irgendwie durch Hawaii Ghetto gefahren und dann plötzlich wieder am Kapiolani Blvd. rausgekommen. Ich freue mich immer, wenn ich den sehe. Hach! Immerhin weiss ich dann, wo ich bin. Nachdem ich dann (problemlos!!) den Weg nach Hause gefunden habe, fiel ich leblos in mein Bett.

*grins*

Wunderschöner Tag. Will gleich nochmal! North Shore! Waah! *herzchen*




9 Kommentare:

Judith hat gesagt…

Woher ist das Auto und warum ist es dein Auto?

Halefa

körsbär hat gesagt…

Das sind "big waves" bei euch? :ugly:
Da hat ja die Nordsee größere Wellen :p.

Aber schöne Landschaft *nick*. Nur jeden Tag ... wär nix für mich, da gibt's für meinen Geschmack schönere Landschaften.

Was macht ihr denn eigentlich in der Schule so? ^^

Nadine hat gesagt…

a) Von einem Autohändler und es ist meins, weil ich es erstanden habe.

b) Nein. Das sind 'very small' waves. Wegen denen wurde der Surfcontest verschoben. Normalerweise sollten die Wellen um diese Zeit um die 10m sein. Sind sie aber nicht. Glück für uns, Pech für die Surfer.

Nö. Meiner Ansicht nach nicht. Eine Seite Meer, die andere Seite grünes Paradies und auf der nächsten Insel warten schneebedeckte Vulkangipfel. :-)

Äh. Schule? Englisch?

körsbär hat gesagt…

Wie, du hast das Auto richtig gekauft oder nur gemietet? oO

Mir's schon klar, dass ihr Englisch in der Schule macht, aber mich würd mal interessieren, wie der Unterricht so abläuft/aussieht ;).

Nadine hat gesagt…

Da ich keines mieten kann, oder wenn, dann nur zu horriblen Preisen, habe ich eins gekauft *grins*

Naja. Wir machen eine ganze Menge Advanced Tests. Reading, Writing, Speaking, Grammar, etc. Wir gucken uns die verschiedenen Grammatik Themen an, reptieren das ganze Zeug und vertiefen es (das Interessanteste am Ganzen). Wir spielen Theater, gucken Filme, lesen Texte, Schreiben, Entwerfen. Alles was man so machen kann. Aber es ist nicht trocken, wir reden auch oft über Hawaii, was man machen kann, was man besser nicht macht, wer was gemacht hat. Etc. Es ist cool, meistens :-)

körsbär hat gesagt…

Und das Auto nimmst du dann wieder mit in die Schweiz, ne? :ugly:

Unknown hat gesagt…

Ich sage nur, Wow!! So viele schöne Landschaften, Strände und das Meer - einfach traumhaft!

Ich sehe es jetzt schon, dass Hawaii mein nächstes Reiseziel wird xD

Gibt es eigentlich keine Regelung für Neulenker im Ausland?
Ich meine bei gewissen Ländern wie z.B. Griechenland muss man mindestens 2 Jahre Erfahrung besitzen und bei anderen mindestens 21 Jahre alt sein :S

Nadine hat gesagt…

Klar, ich stecke es in mein Handgepaeck und nehme es mit. Nein, Scherz, das wird wieder verkauft, bevor ich gehe :-). Hoffentlich.

@Beni: Nein, nicht wirklich. Ich zahle fuer die Versicherung ein bisschen mehr, aber das ist ohnehin so billig hier, dass mir das relativ egal ist. Fahren darf man in den USA ohnehin schon ab 16.
Und wenn du wuerkli uf Hawaii gasch, ich chan dir alles erklaere *gg* Gratis Reisefuehrerin :-)

Unknown hat gesagt…

aah ja stimmt ja. die chönd prüefig ja scho ab 16 mache xD... voll verchillt, aber het ja chöne si :P

hehe ok i meld mi, wenn ich e gratis reisefüehrerin bruche ;)
was ghört eigentli so alles i das agebot? ^^