Montag, 26. Januar 2009

Skydiving!!

Aloha!

Today I just did a crazy thing. Going Skydiving. OMG. That's sooooo cool, you can't imagine!
Tamara und ich wollten den 8:45 Bus nehmen - der natürlich mal wieder nicht vorhanden war, aus irgendwelchen Gründen. Ich stand um 9am immer noch an meiner Bushaltestelle und wartete auf bessere Zeiten. Um kurz nach 9 habe ich mich umentschieden und bin all den Weg zurückgelaufen zu meinem Auto, reingesprungen und losgedüst. Ich habe Tamara in East Halemaumau aufgegabelt und bin auf gut Glück am Exit Kapiolani Blvd. von unserem Highway abgefahren. Es hat gepasst. In einer halben Stunde waren wir beide im Ala Moana Shopping Center und machten uns auf den Weg zum Ala Moana Hotel - unser Treffpunkt.

Unser Bus.

Mit dem Bus fuhren wir zum Dillingham Airfield (oder so). Dort mussten wir erst einmal ein 7-seitiges Formalur unterschreiben und ausfüllen. Ich habe nicht alles gelesen, nach den ersten zwei Seiten hatte ich die Nase voll, weil ich bereits dann 100 Mal gelesen habe, dass ich Skydive Hawaii nicht verklagen kann, wenn ich bei meinem Sprung ums Leben kommen sollte. 'It's dangerous! You could die!". Okay. Danke. Ich habe artig alles angekreuzelt und so und dann gings ans Warten.

Tamara und Ich waren Nummer 11, das heisst, wir waren die ersten von unserer Gruppe, die zu springen hatten.

So ungefähr sollte das dann aussehen

Mein Tandemjumper zog mir mehr oder weniger das Dingsbums an, damit ich unterwegs nicht verloren gehe. Man fühlt sich ziemlich doof damit.

*grins*

Ich muss ehrlich sagen, ich war nicht sonderlich nervös. Irgendwie war es noch nicht in meinem Kopf, dass ich in wenigen Minuten aus einem Flugzeug springen würde. Okay. Ruhig bleiben. Mein Tandemjumper - Shaun - scherzte ein wenig herum und fragte mich, ob das mein erster Sprung sei. Ich antwortete wahrheitsgemäss mit 'Yes' und er antwortete 'Yep. Mine too.' Ich muss ihn ziemlich geschockt angeguckt haben, weil er dann natürlich anfing zu lachen. Haha. Sehr witzig.

Unterwegs zum Flugzeug.


Nordküste Oahus.

Es war wow. Im Flugzeug sassen alle - etwa 4 Tandem-Paare und 2 Filmer - ziemlich eng aneinandergequetscht und ich hatte die Poleposition gerade neben der Tür. Und die Tür stand die ganze Zeit über offen, ich hatte also wunderbaren Ausblick aufs Meer und die Küste.
Ehrlich gesagt, es war ein bisschen kalt, weil wir waren doch recht hoch und ich in meinen Shorts *hust*. Shaun hat dann irgendwann gesagt, ich solle auf einen bestimmten Knopf drücken, um die Tür zu schliessen. Er hat mich so fies angegrinst, dass ich mir gedacht habe, da passiert sicher was. Er hat dann dreimal gesagt, ich solle auf den Knopf drücken, ich habe dreimal gefragt, was dann passieren würde und er hat dreimal gesagt, er wüsste es nicht. Ich habe also auf den Knopf gedrückt und in dem Moment hat er laut 'Buuuuuh' in mein Ohr geschrien und bei mir einen halben Herzinfarkt hervorgerufen. Passiert ist natürlich nichts.
Der zweite Scherz war ebenso witzig *g*. Man sitzt hintereinander, ich vorne er hinter mir. Bevor er mich gesichert hat, bzw. an sich gebunden (*grins*) hat er mir gesagt: 'Let's go. Jump!' Ich habe ihn nur verwirrt angeguckt und gesagt: 'You first!'

North Shore Coast. Wow.


A piece of Oahu


Die zwei Filmer. Für 130$ konnte man sich während des Sprungs filmen lassen und die DVD mit nach Hause nehmen.

Der Sprung selber war ... schnell. Shaun ist aufgestanden, bzw. er hat mir gesagt 'Let's go. Ready?' Ich habe geyest und dann hat er mich auch schon Richtung Tür geschoben, meinen Kopf auf seine Schulter gelegt (damit man nicht nach unten guckt und sich fürchtet *grins*) und dann peng! Auf einmal sah ich nur noch Meer und Land unter mir, die Luft drückt alles was beweglich ist nach oben. Arme. Beine. Beim Rausspringen muss man seine Arme gekreuzt haben über die Brust, sobald er mir auf die Schulter klopfte, konnte ich meine Arme öffnen und dann fliegt man sofort langsamer.
Beim Rausspringen allerdings, hatten wir wohl ein bisschen zuviel Schwung drauf, weil wir zweimal herumgerollt sind, wie bei einem Salto *g*. Der freie Fall ist wohl das Beste an der ganzen Sache. Cooles Feeling. Man fällt einfach so. Wow. Ich konnte nicht einmal 'aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaah' rufen, weil man keinen Ton rausbringt.
Bis er denn Fallschirm öffnet. Das Unangenehmste an der ganzen Sache, weil es einen wirklich ein bisschen nach oben schleudert und ich habe jetzt das Gefühl, das ich ein paar Zentimeter grösser bin *g* Mit dem Fallschirm ist es um einiges langsamer, auch das laute Rauschen hört ganz plötzlich auf. Es war wunderbar. Wow. I want to do that again!
Aber es war so schnell vorbei. Genial. Absolut genial.
Ich werde demnächst mal ein Video hochladen und das dann auf facebook stellen.

Me, Dan and Tamara. Waaaah! No, we're not afraid of jumping!


Mein Fallschirm und Shaun.

Nach dem Sprung hiess es nur noch warten, bis alle anderen durch waren. Wow.

Einfach nur wow. (Ich wiederhole mich)
Preislich gesehen war es eigentlich recht billig. Was ich gehört habe, zahlt man in der Schweiz bis zu 400.- während wir 160$ zahlten. Wenn wir alleine gegangen wären und unsere Hawaii ID vorgelegt hätten, hätten wir sogar nur 120$ gezahlt. Naja. Vielleicht werden wir das nochmal tun. Last thing to do in Hawaii. Maybe. Shaun hat mir seine Karte gegeben und gesagt, wenn wir nochmal gehen wollen soll ich ihn callen und er wird einen special price für uns aushandeln. Was auch immer das heissen mag *g*

Und jetzt gehts erst mal ins Bett für mich. Eine neue Schulwoche beginnt.

*wink*

Sonntag, 25. Januar 2009

Pearl Harbor @ Weekend

Aloha!

Saturday morning, 5 o'clock. The shower starts to shower (run?). Right, it's me, being as crazy as normally and getting up at 5 o'clock on a saturday. Why? Well, we decided to go and visit Pearl Harbor. Some ingenious people told us, that it would be a good idea, to go as early as possible (and take about 50$ with us, for the ticket). So, we thought it should be good, if we arrive at Pearl Harbor at 8 o'clock, the time the center opens. Okay. Great.
So, we met at the Ala Moana Shopping Center and hopped on the Bus A to ... somewhere. Don't ask me. Just Bus A on the Kentucky-Fried-Chicken-Side of the Kapiolani Boulevard. Correct. That's my name of the bus. Very easy, isn't it?
However, we arrived punctual at 8 o'clock. And what did we see? Right. A very long line. WTF? First of all, we had to get rid of our bags, because we weren't allowed to take them to the U.S.S. Arizona Memorial (why... the boat allready sunk?)

Information Tafel @ Pearl Harbor

*klickediklick* Carola & Michael

Howsoeverlong the line was (it was not sooo long, I'm just exaggerating a bit), we finally ended up in the Visitor Center. As soon as we came in, a Lady rushed towards us and asked "Do want an audio tour? It's only for 5$!" Well, we haven't payed yet our tickets, so I thought I wouln't do that, because I didn't wanted to spend so much money and anyway, it's better to read the signs on english than to have an audio tour on german.

Visitor Center

On these blue signs are all (I think so) people aufgelisted, who had died in Pearl Harbor.

Oahu and some important points.

We walked a bit around in the visitor center and at about 8'40pm we were invited to go into the theater and watch a film about Pearl Harbor. Not THAT movie (with Josh Hartnett...) :-) It was quite interessting and also shocking. I never realised, that over 1000 people died only on the USS Arizona. And thats only from one boat. There were a few others, that sank totally. Oh boy...

On the boat to the USS Arizona Memorial

The USS Arizona Memorial

A bit history: On december 7th in 1941 - a sunday morning - the military base in Pearl Harbor was attacked. It was a surprise attack, the army saw the planes from the japaneses on the radar, but they thought it would be the Bomber soandsomuch from California, which they were waiting for this morning. Wrong thought. At 8 o'clock the attack began and lastet until 10 o'clock. About 2500 people died in this two hours. The USS Arizona - a battle ship - sank completely in less than 10 minutes and all the staff on the boat died.

One part of the USS Arizona looks out (?) of the water.

This are all the people, who died on the USS Arizona. It is very impressive to see that...

You can see here another part (or parts) of the USS Arizona, sticking out of the water. The oil you can see on the water is called 'The tears of the Arizona'

After the Visitor Center we were all a bit tired and bored. Well, not all. Michael and I prefered to see a submarine than to go to the beach with the others. So we payed 7$ (the only ticket I bought that day. For what should I need the 50$?) - because of our cool Hawaiian ID we got a discount.

Me, standing in front of the Bowfin

Sleeping in a Submarine. I prefer my bed...

We could walk durch the whole submarine and we saw the places where the soldiers used to sleep, the room of the captain, the kitchen, the toilet, the big-fridge and stuff like that. I would never live in a submarine, because there is no space for nothing. It's horrible. If I weren't so small, I would bump my head everywhere. Horrible. And there are so many levers and buttons, I would even know how to start that thing. Well... I'm happy I don't know.

Salute!

So... Because I'm very tired, I'll write the rest tomorrwo, or so.


Dienstag, 20. Januar 2009

And, finally: Monday

Monday:
Martin Luther King Day, ein freier Tag, und was tue ich? Richtig. Um 6 Uhr aufstehen, um zusammen mit Michael den 7 Uhr Bus zu erwischen um zum Diamond Head zu fahren. Den Diamond Head muss man einfach gesehen haben, wenn man in Honolulu ist. Das ist sozusagen der Hausvulkan der Stadt. Geöffnet ab 6 Uhr, ist er leider nicht hunderprozentig dazu geeignet, um sunrises zu sehen. Aber fast.
Wir waren dort um 7'30am und starteten gleich durch, immer Richtung Gipfel. Naja.. 'Gipfel'. Der Aufstieg war amaaaazing! Die Sonne stand knapp über dem Meer und es war einfach ... wow!
Wir wussten da noch nicht, was für ein Aufstieg noch auf uns zukommen würde.

Ganz am Anfang gaaaanz unten.

Die Sonne steht hinter den Wolken... Wow.

Nochmal, ein bisschen mehr in die andere Richtung. Der Hügel, ganz links, das ist (glaube ich) der Koko Head. Mein Hausvulkan (der hoffentlich mausetot ist und nicht plötzlich ausbrechen wird. Ich kann auf Lava neben meinem Bett gut verzichten).

(I really like the sunstrahlen at the left side of the picture. I'm so selbstverliebt *grins*)

Der eigentliche Aufstieg begann aber erst, nachdem wir einen Tunnel durchquert hatten und schliesslich in eine sehr militärisch angehauchte Gegend kamen. Wo wir unter anderem über solch ein Schild stolperten:


Zudem war da ein RotesKreuzAuto auf dem stand etwas à la "Disaster Helper" Oder so. Das 'disaster' hat uns jedenfalls sehr belustigt. Keine Ahnung, warum. Ähm ja. Für den Aufstieg musste man einen enormen Eintrittspreis von 1$ zahlen und erhielt dafür ein Stücken Papier auf dem 'Diamond Head' stand. Great. Das ist der Punkt, an dem der eigentliche Aufstieg beginnt. Hauptsächlich kamen uns Jogger und Japaner entgegen. Die lieben Japaner(innen) waren meist in FlipFlops unterwegs und ich wundere mich, wie sie den steinigen Aufstieg gemanagt haben.

Mein aktuelles Background Bild. Es ist so ... malerisch, mit dem alten Auto und so. Hach!

A strange flower.

Honolulu

Während des Aufstiegs mussten wir feststellen, dass Honolulu einfach überall ist. Links, Rechts, Vorne, Hinten, einfach überall. In alle Richtung ist ein Teil von Honolulu. Wirklich krass. Wenn man bedenkt, wie klein die Inseln auf der Karte sind. Und die Berge! Wow.

Das sind die berüchtigten 99 Treppenstufen.

Ich weiss ja nicht, was die Leute für ein Problem damit haben. Die sollen bitte mal ins Tessin gehen und dort ein paar Treppen erklimmen. (wie schreibt man das?) Ts. Softies.

Great view!

Ich sehe wirklich schlimm aus auf dem Bild, das liegt an dem leichten Sonnenbrand. *hust* Man sollte seine Wangen halt gut einschmieren, liebe Nadine.

Waikiki Beach, ist da unten zu sehen. Dort, wo die Sonne hinscheint. Just wow.

Der Abstieg war schnell gemacht. Um 9 Uhr waren wir wieder unten an der Bushaltestelle und nahmen den nächsten Bus. Nach einem kurzen Zwischenstopp im Local Motion - Shop, zog es uns nach Hause. Hunger. Und so.

Über die Mittagszeit kümmerten wir uns um unsere Haufaufgaben. Bzw. Michael. Ich versuchte meine Präsentation für die Schule fertigzustellen. Naja. Ich werde morgen irgendwas erzählen. Who cares.
Um 2 Uhr ging es dann mit dem Bus zu Safeways, Shopping for the BBQ. Neben allerlei Fruit stand auch Meat und 'European Bread' auf der Speisekarte. Das Brot war zwar alles andere als europäisch, aber immerhin hatte es eine krustige Kruste (logik?). Mmmmmh.
Wir starteten unser BBQ um 4'30pm, bereiteten alles vor, Dip, Meat, Rice, Pineapple und Fruitsalad (der steht allerdings immer noch im Kühlschrank, weil es einfach zuviel war *g*). Nächstes Mal, müssen wir uns eine Einkaufsliste zurechtlegen. Ähm ja.
Es war cool, wir als BBQ-Einsteiger müssen noch ein wenig an unseren Fertigkeiten feilen, aber das wird schon noch. Wir müssen ohnehin bald wieder eines machen, weil wir noch Chicken im Fridge haben.

Vielleicht kommen noch Fotos vom BBQ. Ich bin jetzt echt zu faul um nach oben zu rennen, und mein Verbindungskabel zu holen. Ich bin nicht einmal mehr fähig, meine Kommasetzung zu überwachen. Das schreit nach Bett. Gute Nacht!

(bzw. Guten Morgen :p)

Montag, 19. Januar 2009

Three-Day-Weekend (Thanks to Mr. Luther)

Saturday:
Ich muss mich wirklich zusammenreissen, um nicht auf Englisch loszuschreiben *g*. Ich werde dann Bericht erstatten, wenn ich anfange auf Englisch zu denken, oder wenn ich gar kein Deutsch mehr kann. Dann werdet ihr (wer immer ihr auch seid :-)) mein Geschreibsel auf Englisch lesen. Hehe.
However. Zum Samstag, da wir eine anstrengende Woche hinter uns hatten, zog es uns am Samstag zum Beach. Nicht zu irgendeinem Beach, sondern zum Waikiki Beach. Man muss mal dort gewesen sein, auch wenn es nicht soooo special ist.
Wie das bei uns dreien so ist (Carola, Tamara & Me), kommt meistens eine von uns dreien nicht wirklich dorthin, wo wir eigentlich hin wollen. Erstens, ich sass um 8:20 an der Bushaltestelle, fest davon überzeugt, dass der Bus innerhalb der nächsten 10 Minuten irgendwann kommen sollte. So genau kann man das hier nicht sagen, weil der Bus, der an ca. 20 Station vorbeifährt nur mit 5 Station auf dem Fahrplan erwähnt ist. Man muss das einfach abschätzen *hust*. Als um 8:30 immer noch kein Bus kam, dachte ich, okay, er scheint Verspätung zu haben. Um 8:45 schrieb ich Tamara ein SMS "Where's the bus? Did I miss it?" Sie schrieb mir zurück "No, I'm also waiting. Just wait, there have to be a bus at sometime." *grins*
Ich wartete also. In der Sonne. Dumdidum. Carola schrieb mir, ob ich auch auf den Bus wartete, ich antwortete mit ja. Um 9:13 kam der Bus dann, ich stieg ein und sah mich um. Carola, die vor mir einsteigen sollte, war nicht im Bus. OMG.
Als Tamara später hinzustieg, erhielt ich ein SMS von Carola, dass sie unseren Bus genommen hatte, aber in die falsche Richtung, sie befände sich gerade am schönsten Ort in ganz Oahu *gg*. Okay. Tamara und ich sind also zum Waikiki Beach.

Nachdem wir zwei Sonnenschirme erstanden (und aufgebaut) hatten, tauchte auch Carola auf. Sie erzählte uns von ihrer Bustour. Sie hatte den Bus 23 einfach in die falsche Richtung genommen. Richtung Sealife Park. Da sie und erzählte, wie schön es dort sei, entschlossen wir, dass wir in den nächsten 8 Wochen auch irgendwann einmal dorthin müssten. Wir ahnten ja nicht, wie schnell wir dort landen würde.

Waikiki Beach Skyline

Wir verbrachten den ganzen Tag am Strand und wagten uns einige Male mit unseren Luftmatratzen ins Wasser. Wegen des hohen Wellengangs, liessen wir das aber bald bleiben. Ausserdem ist das Wasser echt kalt. Wirklich. Nicht Karibik-kalt sondern Pazifik-kalt. Und es ist ein ekliges Gefühl, Salzwasser in Mund und Nase (und Augen) zu haben.

Beautiful!

Gegen 5pm haben wir unser Zeug zusammengepackt und den nächstbesten Local (=Einheimischer) gefragt, wo man hier gut Italienisch essen könnte. Die Frau hat uns erkärt, wir müssten ca. 7 Ampeln in diese Richtung laufen und den Royal Hawaiian irgendwas nach rechts abbiegen. Taten wir. Das Restaurant sollte Matteo's heissen. Tat es aber nicht. Es hiess Spada (oder so). Wie auch immer. Das Essen war echt gut. Pasta! Nach dem Essen - wir hatten einige Meinungsverschiedenheiten mit dem Tip (=Trinkgeld), Tamara wollte dem guten Mann 9$ Trinkgeld geben, von jedem 3$, das war aber mehr als das Doppelte - liefen wir los, zum Bus. Wir wollten den letzten Bus um 7pm ja nicht verpassen. Um 7'3opm sassen wir noch immer an der Bushaltestelle und warteten.
Soviel zum Thema Pünktlichkeit.
Ich unterhielt mich mit einer Local, die hier an der University of Hawaii arbeitete. In der Abteilung Communication & Diesunddas. Das wäre ziemlich exakt meine Studienrichtung. Ich werde ein Auslandssemester einlegen. Hehe! :p
Voll mit Plänen für den Rest des Wochenendes, stiegen wir um 7'40pm in den Bus und düsten nach Hause.
Nicht zu vergessen, dass ich mehrmals mit Carolas US-Selfphone bei einer Autorentalfirma angerufen habe. Jede hat mir erzählt, dass es nicht möglich sein, heute oder morgen früh ein Auto zu renten. Okay. Dann halt nicht. Wir wollten eigentlich in den Norden fahren, aber mit dem Bus wollten wir nicht (wer will schon 3h busfahren?). Der Plan für den Sonntag sah aber dennoch recht gut aus:

Sunday:
We went to Hanauma Bay. Wir hatten auch heute wieder einige Schwierigkeiten mit dem Bus, aber schlussendlich landeten wir alle im Bus 22 Richtung Hanauma Bay/Sandy Beach. Tolle Sache. Als wir in der Hanauma Bay ankamen, wurde uns schnell klar, dass ein Grossteil von Honolulu plant, hier ihr Wochenende zu verbringen. Aber hey, Aloha Spirit, who cares?

Hanauma Bay

Wir haben uns einen obligatorischen Film angeguckt, der erzählte, dass man keine giftigen Fische streicheln soll, keine Fische füttern (oder essen) und nicht auf den Korallen herumhopsen soll. Logisch, nicht? Trotzdem gab es Leute, die sich auf die Korallen/Felsen/whatsoever draufsetzten. Hallo? Ich hätte denen am liebsten einen Kokosnuss oder Ähnliches angeworfen.

Tamara, Carola, Me, Michael (my Homebrother)

Jellyfish = Qualle | Jelly = Marmelade (Hm... *g*)

Wir verbrachten den Tag schnorchelnd (im kalten Wasser) und aufwärmend in der Sonne. Es war... Wow. Schnorcheln ist cool. Es gab dort jede Menge Fische und jede Menge Steine und Nemos und so. Aber es sah alles recht tot aus, was mich auch nicht wundert, wenn man das Verhalten der Leute beobachtet. Ts.

Palmen.

Unser Lager.

Ca. um 2pm machten wir uns auf, um die Hanauma Bay zu verlassen. Da gerade kein Bus da war, beschlossen wir, zu Fuss zum Sandy Beach Park zu laufen (wer will, kann sich das auf Google Maps angucken). Der Weg dorthin war zwar recht lange aber absolut sehenswert. Neben endlosem Meer, toller Brandung, vielen Autos und einer Nachbarinsel, sahen wir sogar Wale. Die waren zwar weit weg, aber es handelte sich eindeutig um einen grossen Fisch. *g*

Die Strasse entlang.

Die Brandung.

Die Küste.

Tortz der schönen Aussicht, waren wir doch recht froh, als wir endlich mal am Sandy Beach ankamen. Der Sandy Beach ist bekannt für seine grossen und relativ gefährlichen Wellen. Linda - meine Homestaymum - erzählte uns, dass wir dort besser nicht ins Wasser sollen. Weil man Gefahr läuft, dass man von den brandenden Wellen auf den Sandboden gedrückt oder geschleudert wird. Ich weiss zwar nicht, wie ich mir das vorstellen soll, aber ich stelle mir das relativ unangenehm vor. Es war auch zu bevorzugen, das Wasser den Locals zu überlassen. Neben Surfern konnte man auch Skinboarder beobachten. Das ist eine coole Sportart, die eine Menge mit Snowboarden gemeinsam hat. Man nimmt ein ovales, spitz zulaufendes Brett, fängt an zu rennen, wirft das Brett auf den Boden, hüpft drauf und 'surft' damit über den Sand und das von der Brandung angeschwemmte Wasser. Interessant. Sieht einfach aus, ist aber wahrscheinlich recht schwierig.

sitting on the Sandy Beach, the people behind us were BBQing

Warnschilder am Sandy Beach.

Nach dem Sandy Beach waren wir alle recht müde und es zog uns nach Hause. Wir verabredeten uns für den nächsten zum BBQ bei Linda (=Michaels und meine Homemum).

Und eben genau das werde ich jetzt tun gehen. Bzw. ich hüpfe vorher noch schnell in den Pool und dann gehts los. Haha.


Samstag, 17. Januar 2009

One week just passed by

So. Die erste Woche ist vorbei. Es ist strenger als gedacht, aber well, ich bin ja hier, um etwas zu lernen. Das einzige Problem an der ganzen Sache ist, dass ich erst einmal am Strand war, nämlich am Montag. Die restlichen Nachmittage haben wir damit verbracht, eine Reise nach Big Island fürs verlängerte Wochende (Martin Luther King Day am Montag) zu planen, die leider im Hurricane ertrunken ist. Naja. Es war auch zuviel zu tun, wir sind eine Woche hier und brauchen einfach ein Wochenende zum Ausspannen. Darum also, habe ich noch nicht viel vom Strand gesehen.

Das hier ist mein Schlafzimmer, mit Balkon und TV (den ich bisher noch nicht gebraucht habe... Hm) Und äh.. ich habe einen Balkon. Mit Blick auf den Pool (in dem ich noch nicht drin war). Ansonsten, das Haus ist wunderschön. Riesig und klassisch amerikanisch. Mit einem krassen Refrigerator, um den sich das allgemeine häusliche Leben dreht. Cool, ne? Meine Homemum - Linda - ist absolut klasse. She's just great! Wie hier alle sagen. Und das ist sie wirklich. Zu ihren ersten Sätzen, die sie an mich gewendet hat (es war spät Abends und ich war ca. 30 Stunden wach, von denen ich über die Hälfte in allerlei Flugzeugen verbacht hatte) war zum Beispiel "If you want to do a BBQ, don't worry about me, I luuuv that! Just get all the folks from school to my house a have a party." und "Feel just at home, you can do everything you want. My home is your home. ... Well, not exactly everything.." :-) Great!

Meine Aussicht vom Balkon. Abends. Sunset.

Ich habe auch allerlei hawaiianisches Vokabular von ihr gelernt. Zum Beispiel 'E komo mei', was soviel heisst wie 'welcome to my home!' und 'pau' das gleichstehend ist für das englische Wort 'finish'. Sie sagt zum Beispiel immer 'I'm pau' und nicht 'I'm finished'. Und 'pupu', das sind sogenannte Appetizer, Vorspeise. Und so weiter. Und natürlich, Aloha! Das heisst nicht, wie man oft denken mag 'Hallo' sondern ist weit vielseitiger. Es heisst neben 'Hallo' auch 'Tschüss' und 'Liebe'. So, eigentlich könnte man in Hawaii sagen 'I'm making Aloha'.
*hust*
However.

The Honolulu Skyline. In dem Haus mit dem Dreieck auf dem Dach, wohnt einer meiner Mit-Cambridge-Advanced-Studenten.

Ahja, zur Schule. Ich habe Schule von 8:30 (wehe, es sagt jetzt jemand: wow.. erst?!) bis 15:00 Uhr. Das ist relativ lange. Wenn man bedenkt, dass ich um 7:10 meinen Bus 23 erwischen muss, der sich durch den Honolulu-Traffic-Jam kämpfen muss und meist erst ein paar Minuten vor Schulbeginn ankommt. Haha. Und, nicht zu vergessen, um 18:00 fährt mich die unterkühlte Eistruhe wieder zurück zur Station: Hawaii Kai Dr. and Lunalilo Homeroad. Es hört sich echt strange an, wenn man 'lunalilo homeroad' so schnell wie möglich sagt. Strassennamen sind hier ohnehin eine Sache für sich. Meine Schule liegt zum Beispiel am Kapiolani Blvd. und meine Busstation liegt am Ala Moana Blvd. Ich mag die Namen. Sie sind so... exotisch. Haha!
Ähja. Zurück zur Schule. Es ist echt nicht ganz einfach. Ich meine, ich kenne mich nicht einmal in meiner Muttersprache mit Adverbs aus, woher soll ich dann wissen, was genau das im Englischen ist? Wie auch immer, obwohl ich das immer noch nicht weiss (und auch nie verstehen werde) war ich doch die einzige von 10 Cambridge-Advanced-Studenten (we're the best ones, the coolest ones and the smartes ones!), die den Reading- sowie den Use of English-Part bestanden hätte. Ich Held.
Zu der Klasse, es sind 99% alles Schweizer (eine Deutsche ist dabei). Einer kommt aus Einsiedeln (OMG!) und äh... ja, es ist ziemlich krass. Aber in der Schule darf nur Englisch gesprochen werde, was ich sinnvoll finde. Andererseits auch sinnlos, weil den Schülern die Möglichkeit geboten wird, an den PCs zu skypen. Auf Englisch, versteht sich. Well, okay. Lassen wir die Schulregeln.

Ala Moana Beach mit Surfbrett.

Ala Moana Beach, Surfbrett mit Mann mit Ruder. Ähm ja.. hawaiische Art Kanu zu fahren.

Ala Moana Blvd. mit Blick Richtung Ala Moana Beach Park (Ala Moana ist übrigens auch ein tolles Shoppingcenter. Riiiiiiesig, wie alles hier in Amerika. Sogar der McFlurry ist riiiiiiesig)

Ala Moana Beach Park mit Blick Richtung Pazifik. *herzchen* Und ein Flugzeug.

Carola am Lernen. Unsere Tessinerin, die bald ihren Doktortitel in Biologie machen wird, kämpft mit Englischvokabeln. Und ihrem Mangodrink. *grins*

Das hier ist mein Ausblick aus dem Schulfenster. Kein Wunder, dass man sich nicht konzentrieren kann, wenn man ständig aufs Meer hinaussieht. Übrigens, fliegen auch ständig Flugzeuge vorbei (die man aber nicht hört), weil der Flughafen da rechts neben dem Bild liegt.


Waikiki Beach. Wellen. Hurricane (oder, was die Hawaiian People einen Hurricane nennen. Regen + Wind = Hurricane)

Wir haben es heute Nachmittag endlich mal zum Waikiki Beach geschafft, das war das erste, was ich ausserhalb von meiner Schulumgebung und der täglichen Busstrecke gesehen habe. Wow. Just wow. Die Wellen waren cool (und nass). Aber hey... wie oft werde ich schon am Waikiki Beach sein? Waah!

Selbst beim grausigsten Wetter, trauen sich Surfer ins kühle Nass. Respekt.

McDonadls. Mahalo = Thank you.

Thiiii!

Und morgen gehts an Strand. Den ganzen lieben langen Tag. Hach!