Montag, 19. Januar 2009

Three-Day-Weekend (Thanks to Mr. Luther)

Saturday:
Ich muss mich wirklich zusammenreissen, um nicht auf Englisch loszuschreiben *g*. Ich werde dann Bericht erstatten, wenn ich anfange auf Englisch zu denken, oder wenn ich gar kein Deutsch mehr kann. Dann werdet ihr (wer immer ihr auch seid :-)) mein Geschreibsel auf Englisch lesen. Hehe.
However. Zum Samstag, da wir eine anstrengende Woche hinter uns hatten, zog es uns am Samstag zum Beach. Nicht zu irgendeinem Beach, sondern zum Waikiki Beach. Man muss mal dort gewesen sein, auch wenn es nicht soooo special ist.
Wie das bei uns dreien so ist (Carola, Tamara & Me), kommt meistens eine von uns dreien nicht wirklich dorthin, wo wir eigentlich hin wollen. Erstens, ich sass um 8:20 an der Bushaltestelle, fest davon überzeugt, dass der Bus innerhalb der nächsten 10 Minuten irgendwann kommen sollte. So genau kann man das hier nicht sagen, weil der Bus, der an ca. 20 Station vorbeifährt nur mit 5 Station auf dem Fahrplan erwähnt ist. Man muss das einfach abschätzen *hust*. Als um 8:30 immer noch kein Bus kam, dachte ich, okay, er scheint Verspätung zu haben. Um 8:45 schrieb ich Tamara ein SMS "Where's the bus? Did I miss it?" Sie schrieb mir zurück "No, I'm also waiting. Just wait, there have to be a bus at sometime." *grins*
Ich wartete also. In der Sonne. Dumdidum. Carola schrieb mir, ob ich auch auf den Bus wartete, ich antwortete mit ja. Um 9:13 kam der Bus dann, ich stieg ein und sah mich um. Carola, die vor mir einsteigen sollte, war nicht im Bus. OMG.
Als Tamara später hinzustieg, erhielt ich ein SMS von Carola, dass sie unseren Bus genommen hatte, aber in die falsche Richtung, sie befände sich gerade am schönsten Ort in ganz Oahu *gg*. Okay. Tamara und ich sind also zum Waikiki Beach.

Nachdem wir zwei Sonnenschirme erstanden (und aufgebaut) hatten, tauchte auch Carola auf. Sie erzählte uns von ihrer Bustour. Sie hatte den Bus 23 einfach in die falsche Richtung genommen. Richtung Sealife Park. Da sie und erzählte, wie schön es dort sei, entschlossen wir, dass wir in den nächsten 8 Wochen auch irgendwann einmal dorthin müssten. Wir ahnten ja nicht, wie schnell wir dort landen würde.

Waikiki Beach Skyline

Wir verbrachten den ganzen Tag am Strand und wagten uns einige Male mit unseren Luftmatratzen ins Wasser. Wegen des hohen Wellengangs, liessen wir das aber bald bleiben. Ausserdem ist das Wasser echt kalt. Wirklich. Nicht Karibik-kalt sondern Pazifik-kalt. Und es ist ein ekliges Gefühl, Salzwasser in Mund und Nase (und Augen) zu haben.

Beautiful!

Gegen 5pm haben wir unser Zeug zusammengepackt und den nächstbesten Local (=Einheimischer) gefragt, wo man hier gut Italienisch essen könnte. Die Frau hat uns erkärt, wir müssten ca. 7 Ampeln in diese Richtung laufen und den Royal Hawaiian irgendwas nach rechts abbiegen. Taten wir. Das Restaurant sollte Matteo's heissen. Tat es aber nicht. Es hiess Spada (oder so). Wie auch immer. Das Essen war echt gut. Pasta! Nach dem Essen - wir hatten einige Meinungsverschiedenheiten mit dem Tip (=Trinkgeld), Tamara wollte dem guten Mann 9$ Trinkgeld geben, von jedem 3$, das war aber mehr als das Doppelte - liefen wir los, zum Bus. Wir wollten den letzten Bus um 7pm ja nicht verpassen. Um 7'3opm sassen wir noch immer an der Bushaltestelle und warteten.
Soviel zum Thema Pünktlichkeit.
Ich unterhielt mich mit einer Local, die hier an der University of Hawaii arbeitete. In der Abteilung Communication & Diesunddas. Das wäre ziemlich exakt meine Studienrichtung. Ich werde ein Auslandssemester einlegen. Hehe! :p
Voll mit Plänen für den Rest des Wochenendes, stiegen wir um 7'40pm in den Bus und düsten nach Hause.
Nicht zu vergessen, dass ich mehrmals mit Carolas US-Selfphone bei einer Autorentalfirma angerufen habe. Jede hat mir erzählt, dass es nicht möglich sein, heute oder morgen früh ein Auto zu renten. Okay. Dann halt nicht. Wir wollten eigentlich in den Norden fahren, aber mit dem Bus wollten wir nicht (wer will schon 3h busfahren?). Der Plan für den Sonntag sah aber dennoch recht gut aus:

Sunday:
We went to Hanauma Bay. Wir hatten auch heute wieder einige Schwierigkeiten mit dem Bus, aber schlussendlich landeten wir alle im Bus 22 Richtung Hanauma Bay/Sandy Beach. Tolle Sache. Als wir in der Hanauma Bay ankamen, wurde uns schnell klar, dass ein Grossteil von Honolulu plant, hier ihr Wochenende zu verbringen. Aber hey, Aloha Spirit, who cares?

Hanauma Bay

Wir haben uns einen obligatorischen Film angeguckt, der erzählte, dass man keine giftigen Fische streicheln soll, keine Fische füttern (oder essen) und nicht auf den Korallen herumhopsen soll. Logisch, nicht? Trotzdem gab es Leute, die sich auf die Korallen/Felsen/whatsoever draufsetzten. Hallo? Ich hätte denen am liebsten einen Kokosnuss oder Ähnliches angeworfen.

Tamara, Carola, Me, Michael (my Homebrother)

Jellyfish = Qualle | Jelly = Marmelade (Hm... *g*)

Wir verbrachten den Tag schnorchelnd (im kalten Wasser) und aufwärmend in der Sonne. Es war... Wow. Schnorcheln ist cool. Es gab dort jede Menge Fische und jede Menge Steine und Nemos und so. Aber es sah alles recht tot aus, was mich auch nicht wundert, wenn man das Verhalten der Leute beobachtet. Ts.

Palmen.

Unser Lager.

Ca. um 2pm machten wir uns auf, um die Hanauma Bay zu verlassen. Da gerade kein Bus da war, beschlossen wir, zu Fuss zum Sandy Beach Park zu laufen (wer will, kann sich das auf Google Maps angucken). Der Weg dorthin war zwar recht lange aber absolut sehenswert. Neben endlosem Meer, toller Brandung, vielen Autos und einer Nachbarinsel, sahen wir sogar Wale. Die waren zwar weit weg, aber es handelte sich eindeutig um einen grossen Fisch. *g*

Die Strasse entlang.

Die Brandung.

Die Küste.

Tortz der schönen Aussicht, waren wir doch recht froh, als wir endlich mal am Sandy Beach ankamen. Der Sandy Beach ist bekannt für seine grossen und relativ gefährlichen Wellen. Linda - meine Homestaymum - erzählte uns, dass wir dort besser nicht ins Wasser sollen. Weil man Gefahr läuft, dass man von den brandenden Wellen auf den Sandboden gedrückt oder geschleudert wird. Ich weiss zwar nicht, wie ich mir das vorstellen soll, aber ich stelle mir das relativ unangenehm vor. Es war auch zu bevorzugen, das Wasser den Locals zu überlassen. Neben Surfern konnte man auch Skinboarder beobachten. Das ist eine coole Sportart, die eine Menge mit Snowboarden gemeinsam hat. Man nimmt ein ovales, spitz zulaufendes Brett, fängt an zu rennen, wirft das Brett auf den Boden, hüpft drauf und 'surft' damit über den Sand und das von der Brandung angeschwemmte Wasser. Interessant. Sieht einfach aus, ist aber wahrscheinlich recht schwierig.

sitting on the Sandy Beach, the people behind us were BBQing

Warnschilder am Sandy Beach.

Nach dem Sandy Beach waren wir alle recht müde und es zog uns nach Hause. Wir verabredeten uns für den nächsten zum BBQ bei Linda (=Michaels und meine Homemum).

Und eben genau das werde ich jetzt tun gehen. Bzw. ich hüpfe vorher noch schnell in den Pool und dann gehts los. Haha.


2 Kommentare:

Judith hat gesagt…

Wale! :neid:


Wenn das Wetter so kalt ist, wie warm ist dann die Luft?

Nadine hat gesagt…

Äh... Luft? 74° Fahrenheit, habe ich vor kurzem in der Zeitung gesehen. Aber es ist recht windig hier.