Samstag, 17. Januar 2009

One week just passed by

So. Die erste Woche ist vorbei. Es ist strenger als gedacht, aber well, ich bin ja hier, um etwas zu lernen. Das einzige Problem an der ganzen Sache ist, dass ich erst einmal am Strand war, nämlich am Montag. Die restlichen Nachmittage haben wir damit verbracht, eine Reise nach Big Island fürs verlängerte Wochende (Martin Luther King Day am Montag) zu planen, die leider im Hurricane ertrunken ist. Naja. Es war auch zuviel zu tun, wir sind eine Woche hier und brauchen einfach ein Wochenende zum Ausspannen. Darum also, habe ich noch nicht viel vom Strand gesehen.

Das hier ist mein Schlafzimmer, mit Balkon und TV (den ich bisher noch nicht gebraucht habe... Hm) Und äh.. ich habe einen Balkon. Mit Blick auf den Pool (in dem ich noch nicht drin war). Ansonsten, das Haus ist wunderschön. Riesig und klassisch amerikanisch. Mit einem krassen Refrigerator, um den sich das allgemeine häusliche Leben dreht. Cool, ne? Meine Homemum - Linda - ist absolut klasse. She's just great! Wie hier alle sagen. Und das ist sie wirklich. Zu ihren ersten Sätzen, die sie an mich gewendet hat (es war spät Abends und ich war ca. 30 Stunden wach, von denen ich über die Hälfte in allerlei Flugzeugen verbacht hatte) war zum Beispiel "If you want to do a BBQ, don't worry about me, I luuuv that! Just get all the folks from school to my house a have a party." und "Feel just at home, you can do everything you want. My home is your home. ... Well, not exactly everything.." :-) Great!

Meine Aussicht vom Balkon. Abends. Sunset.

Ich habe auch allerlei hawaiianisches Vokabular von ihr gelernt. Zum Beispiel 'E komo mei', was soviel heisst wie 'welcome to my home!' und 'pau' das gleichstehend ist für das englische Wort 'finish'. Sie sagt zum Beispiel immer 'I'm pau' und nicht 'I'm finished'. Und 'pupu', das sind sogenannte Appetizer, Vorspeise. Und so weiter. Und natürlich, Aloha! Das heisst nicht, wie man oft denken mag 'Hallo' sondern ist weit vielseitiger. Es heisst neben 'Hallo' auch 'Tschüss' und 'Liebe'. So, eigentlich könnte man in Hawaii sagen 'I'm making Aloha'.
*hust*
However.

The Honolulu Skyline. In dem Haus mit dem Dreieck auf dem Dach, wohnt einer meiner Mit-Cambridge-Advanced-Studenten.

Ahja, zur Schule. Ich habe Schule von 8:30 (wehe, es sagt jetzt jemand: wow.. erst?!) bis 15:00 Uhr. Das ist relativ lange. Wenn man bedenkt, dass ich um 7:10 meinen Bus 23 erwischen muss, der sich durch den Honolulu-Traffic-Jam kämpfen muss und meist erst ein paar Minuten vor Schulbeginn ankommt. Haha. Und, nicht zu vergessen, um 18:00 fährt mich die unterkühlte Eistruhe wieder zurück zur Station: Hawaii Kai Dr. and Lunalilo Homeroad. Es hört sich echt strange an, wenn man 'lunalilo homeroad' so schnell wie möglich sagt. Strassennamen sind hier ohnehin eine Sache für sich. Meine Schule liegt zum Beispiel am Kapiolani Blvd. und meine Busstation liegt am Ala Moana Blvd. Ich mag die Namen. Sie sind so... exotisch. Haha!
Ähja. Zurück zur Schule. Es ist echt nicht ganz einfach. Ich meine, ich kenne mich nicht einmal in meiner Muttersprache mit Adverbs aus, woher soll ich dann wissen, was genau das im Englischen ist? Wie auch immer, obwohl ich das immer noch nicht weiss (und auch nie verstehen werde) war ich doch die einzige von 10 Cambridge-Advanced-Studenten (we're the best ones, the coolest ones and the smartes ones!), die den Reading- sowie den Use of English-Part bestanden hätte. Ich Held.
Zu der Klasse, es sind 99% alles Schweizer (eine Deutsche ist dabei). Einer kommt aus Einsiedeln (OMG!) und äh... ja, es ist ziemlich krass. Aber in der Schule darf nur Englisch gesprochen werde, was ich sinnvoll finde. Andererseits auch sinnlos, weil den Schülern die Möglichkeit geboten wird, an den PCs zu skypen. Auf Englisch, versteht sich. Well, okay. Lassen wir die Schulregeln.

Ala Moana Beach mit Surfbrett.

Ala Moana Beach, Surfbrett mit Mann mit Ruder. Ähm ja.. hawaiische Art Kanu zu fahren.

Ala Moana Blvd. mit Blick Richtung Ala Moana Beach Park (Ala Moana ist übrigens auch ein tolles Shoppingcenter. Riiiiiiesig, wie alles hier in Amerika. Sogar der McFlurry ist riiiiiiesig)

Ala Moana Beach Park mit Blick Richtung Pazifik. *herzchen* Und ein Flugzeug.

Carola am Lernen. Unsere Tessinerin, die bald ihren Doktortitel in Biologie machen wird, kämpft mit Englischvokabeln. Und ihrem Mangodrink. *grins*

Das hier ist mein Ausblick aus dem Schulfenster. Kein Wunder, dass man sich nicht konzentrieren kann, wenn man ständig aufs Meer hinaussieht. Übrigens, fliegen auch ständig Flugzeuge vorbei (die man aber nicht hört), weil der Flughafen da rechts neben dem Bild liegt.


Waikiki Beach. Wellen. Hurricane (oder, was die Hawaiian People einen Hurricane nennen. Regen + Wind = Hurricane)

Wir haben es heute Nachmittag endlich mal zum Waikiki Beach geschafft, das war das erste, was ich ausserhalb von meiner Schulumgebung und der täglichen Busstrecke gesehen habe. Wow. Just wow. Die Wellen waren cool (und nass). Aber hey... wie oft werde ich schon am Waikiki Beach sein? Waah!

Selbst beim grausigsten Wetter, trauen sich Surfer ins kühle Nass. Respekt.

McDonadls. Mahalo = Thank you.

Thiiii!

Und morgen gehts an Strand. Den ganzen lieben langen Tag. Hach!

2 Kommentare:

Nazgul hat gesagt…

Ganz einfach: Adverben sind die auf "-ly" endenden Adjektive. Mit Ausnahmen wir "friendly" und "hardly" und überhaupt nur, wenn sie mit Verben ... binjaschonstill. :ugly:

Whoa. Neid.

Nadine hat gesagt…

*grins* Darf ich dich renten? Bitte. Wenn du so lieb wärst, ich hätte dich gerne in äh... Anfang März in Honolulu. Ich hole dich auch vom Flughafen ab *grins*